Die Entwicklung der Materialien für die Deckung von Dächern ist naturgemäß eng mit der Entwicklungsgeschichte der Dächer selbst verbunden. Die aus Ästen errichteten "Pultdächer" der Vorgeschichte, ebenso wie die über Gruben errichteten Satteldächer, wurden, so gut es ging, mit Erde, Grassoden, Rinde oder Heidekraut abgedichtet. Mit dem Bau erster fester "Häuser" wurde auch die Dachdeckung solider. Steinplatten finden sich vor allem in stürmischen und gebirgigen Regionen, in waldreichen Gegenden war Holz der Grundstoff.

 

Als erste größere "Innovation" bei der Dachdeckung kann man das Prinzip der schuppenartig übereinandergelegten, kleinteiligen Dachbaustoffe bezeichnen. Dazu wurden grob behauene Steinplatten beziehungsweise zugerichtete Holzschindeln verwendet. Dieses Prinzip der Schuppendeckung machte das Dach weniger anfällig gegen Bewegungen innerhalb der Konstruktion oder gegen Erosion durch Wind und Wasser. Das Regenwasser konnte ablaufen, ohne in das Haus einzudringen. Ein weiterer Vorteil der "vorgefertigten" kleinformatigen Teile dürfte der leichtere Transport gewesen sein. Neben diesen frühen Vorläufern unserer heutigen Dachpfannen hielt sich über viele Jahrhunderte in einigen Regionen die Stroh- und die langlebige Reetdeckung.

 

Spätestens um 1000 v. Chr. kamen die ersten profilierten, harten Bedachungsstoffe zum Einsatz. Eine seit alters her bekannte Form ist die Mönch-und Nonnendeckung. Sie wurde von den Römern über den ganzen Mittelmeerraum verbreitet. Seit dem 12. Jahrhundert findet sich die Mönch- und Nonnendeckung auch in Deutschland.

 

Auch der Biberschwanz hat seinen Ursprung in dieser Zeit und seine verschiedenen Formen lehnen sich an die der Holzschindeln an. Mit der zunehmenden Profilierung der Dachelemente wurde die Ableitung des Wassers verbessert. Ton als Rohstoff, der durch Brennen hart wurde, erleichterte das Herstellen von geformten Dachziegeln. Daneben hat sich mit dem Schiefer bis in unsere Zeit die Deckung mit behauenen Platten erhalten.

 

Im 15. Jahrhundert kamen aus Holland Hohl- und S-Pfannen, und immer mehr wurden die Stroh- oder Holzschindeldächer durch pfannengedeckte ersetzt, denn verheerende Großbrände hatten immer wieder ganze Städt eingeäschert.

 

1844 gelang es Adolph Kroher, Besitzer eines Steinbruchs in Staudach im Chiemgau, "Cement-Dachplatten" herzustellen. Damit war es erstmals möglich, Beton als Werkstoff für ein Bedachungsmaterial einzusetzen, das sich individuell wirtschaftlich fertigen ließ und dabei formbeständig und nicht brennbar war. Noch heute gibt es intakte Dächer, die vor mehr als 140 Jahren mit Krohers Platten gedeckt wurden.

 

Der Werkstoff Beton war bereits im antiken Rom zur Herstelllung von Bauteilen aus Gußbeton bekannt. Kroher erfand ein Verfahren, mit dem es möglich war, Dachpfannen aus Beton zu produzieren. Diese Dachsteine verbreiteten sich damals vor allem wegen ihrer Frostsicherheit und hohen Bruchfestigkeit über den ganzen Alpenraum mit seinen extremen klimatischen Bedingungen. Während Dachsteine zunächst auf Handschlagtischen hergestellt wurden, hielt die automatische Fertigung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ihren Einzug. Dort entwickelten sich Betondachsteine zum meistverwendeten Dachbaustoff. Im Lande ihrer Erfindung -  in Deutschland - führten sie allerdings lange ein Randdasein.

 

Erst der Wiederaufbau nach dem Krieg und der ungebrochene Wille eines von der Idee des Dachsteins überzeugten Unternehmers brachten diesem Produkt den Durchbruch. Mit dem erstmals in Deutschland maschinell hergestellten Dachstein "Köppener Platte" und schließlich mit der "Frankfurter Pfanne", die ab 1954 vom Band lief, setzte Rudolf H. Braas bleibende Maßstäbe für die Bauwirtschaft. Die Frankfurter Pfanne ist das meistverkaufte Produkt von Braas in Deutschland und trug wesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei.

 

BRAAS DACHZIEGEL - DIE TRADITION NATÜRLICHER GEBORGENHEIT

 

Wer sich für Braas Dachziegel entscheidet, entscheidet sich für einen Baustoff mit langer Tradition. Denn das Produktionsprinzip hat sich seit Jahrtausenden nicht geändert. Man nehme natürlichen Ton, forme ihn zu einem Dachziegel und brenne ihn bei 1000 Grad im Ofen. Der heimische Rohstoff lässt ein Produkt entstehen, das einen besonderen Charme hat, Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Braas Dachziegel machen ein Haus zu einem Heim.

Braas Dachziegel werden ausschließlich aus einheimischen Ton hergestellt.

30 Jahre Garantie und 10 Jahre Zusatzgarantie auf Frostbeständigkeit sind ein Beleg daür, welche besondere Sicherheit und Qualität Sie mit Braas Dachziegeln wählen.

 

 

BRAAS DACHSTEINE - DER SCHUTZ EINES MODERNEN WERKSTOFFS

 

Obwohl Dachsteine streng genommen keine Steine sind, sondern ein Hightech-Werkstoff sind, haben sie doch alle guten Eigenschaften, die auch Stein hat. Sie sind hart wie Stein und quasi unverwüstlich. Sie liegen sicher auf dem Dach, sind extrem bruchfest und frostbeständig und härten im Laufe der Jahre weiter aus. Und sie besitzen eine hervorragende Ökobilanz. Ihre Highteh-Seite sorgt dafür, dass sie lange sauber bleiben und Funktionen erfüllen, wie es eben ein Dachstein kann.

Wer Wert auf Sicherheit legt, für den sind Braas Dachsteine die ideale Wahl. Sie sind äußerst robust, stabil und halten die Kosten im Rahmen.

Dachsteine verfügen über eine doppelt so gute Ökobilanz wie Dachziegel. So wird bei der Herstellung von Dachsteinen beispielsweise nur halb so viel CO2 freigesetzt wie bei der Herstellung von Dachziegeln.

 

Über die vielfältigen Produkte von Braas können Sie sich auf der Internetseite www.braas.de informieren.

 

 

 

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